»Mit der BAVARIAN WOOL investieren wir bewusst in unsere bayrischen Schäfer vor Ort und leben Heimatpflege«

Thomas Bacher, Gründer von Liebling

Wer ernten will, muss säen...

Die Schäferei Fröwis in der Nähe von Wasserburg ist einer unserer Partner. (Foto von Schnoifabrik)

 

Seit jähren tüfteln wir an einer “g’spinnerten Idee” – wir wollen unser eigenes Garn herstellen. Mit Wolle von bayrischen Merinoschafen. Die Wolle wollen wir direkt vor Ort, bei regionalen Schafbauern beziehen, zu denen wir hinfahren können. Wo wir wissen, dass es den Tieren gut geht. Kaum jemand weiss, dass den Schäfern Subventionen gestrichen wurden und sich die Schur für unsre Schäfer in Bayern kaum mehr lohnt. Das wollten wir ändern. Wir haben uns also auf die Suche gemacht, nach Schäfern, die bereit waren, die Schafe zu echten Langhaarigeren werden zu lassen – das brauchen wir nämlich, für unsere schönen Liebing-Strickteile! Gar nicht so einfach, bis wir das erste Mal unsere BAVARIAN WOOL in der gewohnten Qualität verstricken konnten. Doch: es ist geglückt – 2020 können wir euch die ersten BAVARIAN WOOL Janker präsentieren. Mit ein bissel Stolz, versteht sich…

Die Scherung

MÄHDUSA | BAVARIAN WOOL

Unser Garn spinnen wir beim Familienbetrieb Ferner Wolle in Österreich.

 

Unsere Marke MÄHDUSA | BAVARIAN WOOL steht für artgerechte Haltung, faire Löhne und heimatpflegendes Wirtschaften bei dem Mensch, Tier und die Natur in den Fokus rücken.

Es ist sicherlich unüblich, dass man als “Modemarke” ein eigenes Garn herstellt – doch je mehr wir über den Wollmarkt und die Haltung der Tiere gelernt haben, umso zwingender wurde für uns, aktiv zu werden. Die Schäfer, Schafe, die Garnspinner und die Stricker alle zu kennen und zu ihnen eine intensive Beziehung zu haben. Unsere Transportwege zu verkürzen. Zu wissen, wie sie arbeiten und was wir tun können um ihre Arbeit zu erleichtern. Zurückzugeben in den Kreislauf. Nicht nur in den wirtschaftlichen, sondern auch in den unserer Natur. Wer weiß schon, dass ein Schaf ca. 300 Blütenpollen und Saaten in seinem Wollkleid spazieren trägt und so – genau wie die Bienen – essentiell ist für die Pflege und der Erhaltung einer üppigen Wiesenkultur.

In der Garnspinnerei